Naturschutz

Das heutige Naturschutzgebiet "Taubergießen" erstreckt sich auf einer Länge von zwölf Kilometern und einer Breite von bis zu zwei Kilometern. 1955 wurde es unter Landschaftsschutz und 1979 unter Naturschutz gestellt (Naturschutzverordnung "Taubergießen").

Der Taubergießen besteht aus zwei unterschiedlichen Landschaftstypen: westlich des Tullaschen Hochwasserdamm der Überflutungsbereich des Rheins mit seinen Altwassern und den urwaldähnlichen Auenwäldern aus Eichen, Ulmen, Silberweiden und Silberpappeln und östlich davon eine liebliche Wiesen,- Hecken- und Wasserlandschaft, deren Flußläufe jedoch keine Verbindung mehr zum Rhein haben, was diesem gesamten Gebiet auch den Namen gegeben hat: 'Tauber Gießen'.

Zur Fauna und Flora im Taubergießen ist zu sagen, dass sie einfach paradiesisch ist. Hier haben sich Tiere und Pflanzen zu einer Symbiose zusammengefunden, die es in vielen Gebieten Europas nicht mehr gibt. Zu den seltenen Brutvögeln gehört der Schillernde Eisvogel genauso wie der Haubentaucher und auch Wildgänse und Kormorane fühlen sich auf ihren Zügen hier wohl.

Eine ausführliche Beschreibung des Naturschutzgebietes findet sich bei der LUBW (Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg) oder bei Wikipedia.

Fotos aus dem Taubergießen findet man auf der Seite des Naturfotografen Thomas Kaiser.